Fotos des Aktionstages am 28. Jänner 2010 in Heiligenkreuz

Den teuersten Stamm lieferte Karl Eder aus Türnitz (rechts).Den zweitteuersten Stamm lieferte Gerald Staudinger aus Hainfeld (2. v. r.).LKR Montecuccoli im Gespräch mit Landesrat PernkopfDer Besitzer des zweitbesten Stammes Gerald Staudinger im Gespräch mit FD Löffler, Präs. Monteuccoli und Landesrat Pernkopf.

Fotos: Manuela Göll und Niko Bellos

 

Ergebnis der Wertholzsubmission

7.640 € pro Festmeter für einen Riegelahorn

Bereits zum achten Mal fand die Laubholzsubmission in Heiligenkreuz statt und hat sich mit den ausgezeichneten Ergebnissen längst als Dauererfolg in der Forstwirtschaft etabliert. 190 Waldbesitzer haben mehr als 870 Stämme angeliefert die insgesamt über 200.000 Euro erzielten. Rund 610 Festmeter Holz wurden insgesamt verkauft.

Für die angelieferten 615 Festmeter Holz konnte ein Durchschnittspreis von 394 € erzielt werden (höchster Durchschnittspreis der je in NÖ erzielt wurde). Auch beim teuersten Stamm konnte ein neuer Rekord erzielen: 7.640 € pro Festmeter für einen Riegelahorn (aus dem Bezirk Lilienfeld).

Ergebnisse zum Download:
die höchsten Gebote
Verkaufsübersicht

 

 

 

PEFC Austria entspricht niederländischen Beschaffungskriterien

Einen weiteren Erfolg konnte PEFC Austria dieser Tage verbuchen: Die Niederlande erkennen das österreichische PEFC-System an

Die niederländische Regierung setzt ab 2010 auf Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Dazu wurde eine öffentliche Beschaffungsrichtlinie erarbeitet. Beim Einkauf von Holz und Holzerzeugnissen werden zukünftig nur zertifizierte Produkte von anerkannten Systemen berücksichtigt. PEFC Austria erfüllt die Kriterien. Mit der Bewertung der einzelnen Zertifizierungssysteme hat die niederländische Regierung das Timber Procurement Assessment Committee (TPAC) beauftragt. Dieses Gremium hat die Aufgabe, die Systeme in Hinblick auf die Beschaffungskriterien zu beurteilen.  

„Eine klare Struktur und genau definierte Kriterien zeichnen PEFC Austria aus“, so der TPAC Vorsitzende Helias Udo de Haes. Weiters hob TPCA die Regionenzertifizierung von PEFC Austria hervor. Damit würde vor allem kleineren Waldbesitzern eine Zertifizierung ermöglicht werden.

„Dies beweist einmal mehr die Qualität von PEFC. Wir freuen uns, dass die Arbeit aller am Prozess Beteiligten – vom Waldbesitzer bis hin zu den holzverarbeitenden Betrieben – durch die Anerkennung der niederländischen Regierung erneut gewürdigt wird. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig wird PEFC einmal mehr bescheinigt, dass es den Vergleich mit anderen am Markt befindlichen Systemen keinesfalls zu scheuen braucht – ganz im Gegenteil“, erklärt Martin Höbarth, Obmann von PEFC Austria.

Bereits von TPAC genehmigt, sind die nationalen Systeme PEFC Deutschland, Finnland, Schweden und Belgien sowie FSC International.

Derzeit befinden sich noch zwei weitere Zertifizierungssysteme - das malaysische MTCS und PEFC International – in der Prüfung. TPAC erwartet, dass die Bewertung der Ergebnisse beider Systeme in Kürze bekannt geben werden kann.

www.tpac.smk.nl

www.pefc.at                                                                                 

PEFC ist mit weltweit 224 Millionen Hektar anerkannter zertifizierter Waldfläche das größte Zertifizierungssystem der Welt. PEFC zielt darauf ab, Wälder zu erhalten. Dieses Ziel wird durch die Förderung und Promotion von nachhaltiger Bewirtschaftung angestrebt, welche die Legalität des erzeugten Holzes implementiert. Strenge Kriterien an denen die Bewirtschaftung der Wälder ausgerichtet werden soll und interne sowie Vor-Ort-Überprüfungen dienen dazu, dieses Ziel zu erreichen und Raubbau an den Wäldern zu verhindern. Über die Zertifizierung von holzverarbeitenden Betrieben wird die Nachfrage nach zertifiziertem Rohstoff aus den Forsten erhöht und damit die Ausweitung der zertifizierten Fläche stetig erhöht.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

PEFC Austria
Mag. Kerstin Metzner
Alserstrasse 21/1/5
1080 Wien
Tel.: +43 (0)1 402 47 01 17
E-Mail: presse@pefc.at

 

 

 

Holz bremst den Herzschlag
Material der Raumgestaltung verändert die Belastung bei Schülern

Graz - Die Ausstattung eines Raumes mit Holz hat positive Wirkungen auf die Gesundheit. Das behaupten Forscher des Institut für Nichtinvasive Diagnostik am Forschungszentrum Joanneum http://www.joanneum.at . In einer einjährigen Pilotstudie in einer Schule konnten sie zeigen, dass das Herz in einer Holzumgebung ruhiger schlägt und durch geringeren Stresslevel besser vor Überbelastung geschützt ist. "Bisher konzentrierte sich die Forschung auf die Wirkung von Raumklima, Luft, Lärm, Licht, Farbe, Ergonomie und Anordnung der Möblierung. Wir wollten erforschen, inwiefern das Material eine Rolle spielt", so Instituts- und Studienleiter Maximilian Moser im pressetext-Interview.

Das Herz arbeitet in einer Holzumgebung ruhiger. (Foto: Moser)Sechs Schläge pro Minute weniger
Gezeigt wurde das in zwei Schulklassen, deren Wände, Decken, Boden, Kästen und auch Leuchten mit Holz verkleidet waren. In zweimonatigen Abständen während des Schuljahres erhoben die Wissenschaftler mit Hilfe eines hochpräzisen mobilen Mini-EKG-Geräts den Herzschlag der Schüler pro Minute sowie den Vagustonus, der ein schützender Faktor des Herzens vor zu starker Beanspruchung ist. Zu Vergleichszwecken wurden dieselben Messungen sowohl in der schulfreien Zeit als auch bei Schülern zweier Klassenräume mit Linoleumboden, Gipskartondecken und Kästen aus beschichteten Spanplatten durchgeführt.

Zwischen den beiden Gruppen zeigten sich deutliche Unterschiede. "Die Schüler in den Klassen mit Holzverkleidung zeigten einen Herzschlag, der um sechs Schläge pro Minute unter dem der Vergleichsklassen lag. Der Wert war hier zur Schulzeit sogar unter dem, der in den Ferien gemessen wurde", berichtet Moser. Das sei ein Zeichen dafür, dass sich die Holzumgebung beruhigend, entstressend und somit positiv auf das Kreislaufsystem auswirke. "Internationale Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen niedriger Herzfrequenz und höherer Lebenserwartung. Wie etwa ein Automotor wird auch das Herz weniger beansprucht, wenn es langsamer arbeitet", so der Grazer Physiologe. Konzentration und Schulleistung waren trotzdem in beiden Gruppen gleich.

Raumatmosphäre hat medizinische Folgen
Warum es zu diesem Effekt kam, ist noch nicht eindeutig geklärt. Moser vermutet, dass sich einerseits die ätherischen Öle im Holz wie auch die freundlichere Lichtatmosphäre günstig auswirkten. Daneben könnten jedoch weitere Eigenschaften des Naturmaterials beteiligt sein. "Holz lädt sich weniger elektrostatisch auf, dadurch bleiben die günstigen negativen Luftionen erhalten", so der Studienleiter. Vorstudien hatten gezeigt, dass das Aussehen alleine wenig bewirkt, da Spanplatten mit optisch holzähnlichen Oberflächen keine vergleichbaren Wirkungen hervorriefen.

Zum Einsatz kamen in den beiden Versuchsklassen die Holzarten, die jeweils am sinnvollsten erschienen. "Die Wandverkleidung war aus Fichte, da diese besonders preisgünstig ist. Für den Boden wurde aufgrund seiner Belastbarkeit und Stabilität Eichenholz verwendet. Kleinere Elemente wie die die Kästen oder die Lamellen der Lampen wurden aus Zirbenholz gefertigt", berichtet Moser.

Redakteur: Johannes Pernsteiner
email: pernsteiner@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-316

 

 

 

 

 

Neues Gesicht bei PEFC Austria: Kerstin Metzner ist die neue Referentin für Öffentlichkeitsarbeit


Mag. Kerstin MetznerSeit 11. Januar 2010 verstärkt Kerstin Metzner das Team von PEFC Austria. Als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit ist sie für die Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit sowie die Mitbetreuung des Logo-Services verantwortlich. Die gebürtige Deutsche tritt damit die Nachfolge von Katharina Lohr an.

„Das Bewusstsein für Umwelt und Nachhaltigkeit ist in unserer Gesellschaft gestiegen. Ein sinnvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen wird verstärkt sowohl von der Politik als auch der Bevölkerung gefordert und gefördert. PEFC leistet auf diesem Gebiet wertvolle Arbeit. Es freut mich, daran mitwirken zu können, PEFC Austria bekannter zu machen und damit einen Teil zur Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung beitragen zu können“, sagt Kerstin Metzner.

Geboren und aufgewachsen ist die 28-Jährige im Vogtland (Sachsen). Nach dem Abitur studierte Metzner Geschichte und Germanistische Literaturwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Erste Berufserfahrung im Bereich Public Relations sammelte sie bei einem bayerischen Kindersitzhersteller. Zuletzt war Metzner als Assistentin der Geschäftsführung für die Bereiche Marketing und Unternehmenskommunikation bei einem privaten Pflegeheimanbieter zuständig.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

PEFC Austria
Mag. Kerstin Metzner
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