Aktionstag
der Laubholzsubmission
1. Februar 2012, Heiligenkreuz bei Baden
Besichtigungsmöglichkeit der versteigerten Stämme
Edelhof: „Zu wenig Holz – zu viele Schweine?“ war das provokante Motto des traditionellen Fachtages Wald und Holz
Interessante Vorträge und spannende Diskussionen am Edelhof brachte der von Ing. Willi Wiltschko – Edelhof und DI Werner Sinn – BBK Zwettl vorbereitete Fachtag. Einerseits sind die Märkte für Sägerundholz und Industrieholz seit mehr als zwei Jahren durch stabile und zufriedenstellende Preise gekennzeichnet, was die Waldbesitzer zu einer nachhaltigen Holznutzung und zu einer guten Marktbelieferung motiviert. Andererseits zeichnen sich auf dem Energieholzmarkt echte Lieferengpässe ab, die auch trotz gestiegener Preise nicht geschlossen werden können. Nicht wenige Forstleute warnen bereits von einer echten Übernutzung vieler Waldflächen, da vielfach im Gegensatz zu früher bei Schlägerungen praktisch das gesamte Restholz dem Wald entnommen wird. Das zweite heiße Thema waren die Berührungspunkte zwischen Waldwirtschaft und Jagd. Die Folgen unterschiedlicher Wilddichten werden durch ein eigenes Monitoring auf Beobachtungsflächen kontinuierlich festgestellt. Dies bietet bei entsprechend gutem Willen grundsätzlich brauchbare Grundlagen für eine gutes Miteinander von Jagd und nachhaltiger Waldbewirtschaftung. Ein besonderes Problem stellt die Wildschweinproblematik dar, die jedoch am stärksten Grünlandflächen der Rinderbauern beeinträchtigt. Hier zeigten sich sehr unterschiedliche Gegebenheiten von einerseits optimaler Zusammenarbeit mit der örtlichen Jägerschaft bis hin zu Gemeinden mit hohem Konfliktpotential und unangenehmen behördlichen Schlichtungsverfahren. Vizepräsidentin Theresia Meier und Landtagsabgeordneter Franz Mold würdigten den Wert dieser Veranstaltung, da auf Basis gesicherter Daten und vernünftiger Argumente jedenfalls mehr erreicht werden kann als durch gegenseitige Schulzuweisungen.
Foto v.l.n.r.: Forstdirektor DI Hubert Schwarzinger – Land NÖ, DI Georg Mayr - Bezirksforstinspektion, LAbg. Franz Mold, Prokurist Herbert Mandl – Bioma Gmünd, LAbg. Josef Edlinger; DI Ludwig Köck, Forstdirektor DI Werner Löffler, Vizepräsidentin Theresia Meier – alle NÖ Landwirtschaftskammer, Obmann Dietmar Hipp – BBK Zwettl, Bezirksjägermeister Gottfried Kernecker, Ing. Herbert Grulich - Edelhof, DI Werner Sinn – BBK Zwettl; Ing. Willi Wiltschko, Direktor Franz Breiteneder – beide Edelhof
Vorträge der Referenten:
Holzland GmbH
Holzmarkt, Köck
ÖWI 07-09, Schadauer
BioMa Energie AG
Wildeinflussmonitoring, Löffler
Antrittsbesuch bei Präsident der NÖ LK Hermann Schultes
Am 10. Jänner 2012 absolvierte der neu gewählte Obmann Franz Fischer mit seinen beiden Stellvertretern Herbert Leichtfried und Peter Moser seinen Antrittsbesuch beim Präsidenten der NÖ Landwirtschaftskammer NR Ing. Hermann Schultes.
Dabei wurden die Themen Biomasseversorgung der nö. Nahwärmewerke sowie die Steigerung des Holzaufkommens aus dem Kleinwald diskutiert.
Exkursionsführer für den niederösterreichischen Kleinwald
Vom Forstausschuss der NÖ Landes-Landwirtschaftskammer wurde im Jahr 2010 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich zum Ziel setzte, ein Beratungsprodukt speziell für den Klein- und Kleinstwald in Niederösterreich zu entwickeln.
In Zusammenarbeit mit den Funktionären der Arbeitsgruppe, dem NÖ Waldverband und den Mitarbeitern der Forstabteilung wurde dieser Exkursionsführer erarbeitet, der den Waldwirtschaftsgemeinschaften und den Bezirksbauernkammern vor Ort als aktuelles und wertvolles Beratungsinstrument für die tägliche Arbeit zur Verfügung stehen soll.
Die positive Entwicklung des NÖ Waldverbandes und der 66 Waldwirtschaftsgemeinschaften wird durch den hohen Organisationsgrad des Kleinwaldes dokumentiert: Rund 20 Prozent dieser Eigentumskategorie nützen die Vorteile dieser überbetrieblichen Zusammenarbeit durch wirksame Synergieeffekte bei Bewirtschaftung und Holzvermarktung. Nicht zu unterschätzen ist aber auch die zunehmende Bedeutung des Waldverbandes als wichtiges Ausbildungs- und Informationsnetzwerk. In diesem Sinn ist auch der vorliegende Exkursionsführer zu sehen. Die Demonstrations- und Beispielsflächen der einzelnen Waldwirtschaftsgemeinschaften zeigen den hohen Bewirtschaftungsstandard des bäuerlichen Kleinwaldes in Niederösterreich.
Der Exkursionsführer zum Download:
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Erfolgreicher Abschluss des
Abendlehrganges für Forstwirtschaft
An der Landwirtschaftlichen Fachschule Mistelbach absolvierten vom Jänner bis Dezember 23 Personen einen Abendlehrgang für Forstwirtschaft. Dieser wurde in Zusammenarbeit mir der Forstabteilung der NÖ-LWK durchgeführt und von Forstsekretär OFR DI Heinz Steindl (BBK Mistelbach) und Prof. DI Dr. Ferdinand Faber (LFS Mistelbach) geleitet.
Vor kurzem traten die Absolventen dieses Lehrganges zur Facharbeiterprüfung für Forstwirtschaft unter Vorsitz von OFR DI Wolfgang Grünwald (NÖ-LWK) an und 17 Kandidaten bestanden mit Erfolg diese Prüfung, vier Kandidaten müssen in einem Teilbereich noch eine Wiederholungsprüfung machen, zwei konnten aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten.
Folgende Personen absolvierten den Abendlehrgang:
Böck Josef (Leitzersdorf), Brunner Manfred (Mollmannsdorf), Gasser Bernhard (Klosterneuburg), Hochmeister Christian (Mistelbach), Karst Rudolf (Kronberg), DI Manfred Kreutzer (Ebendorf), Krickl Manfred (Altenmarkt), Landbauer Knuth (Gänserndorf), Mayer Reinhard (Obersulz), Müller Sebastian (Paasdorf), Neustifter Johannes (Kollnbrunn), Ponleitner Andreas (Neudorf), Pumper Sabine (Wördern), Rohrböck Reinhard (Altenmarkt), Sauer Johannes (Unterolberndorf), Scheiner Anton (Hörersdorf), Schiffmann Walter (Bad Pirawarth), Staringer Ralf (Stillfried), Wallner Reinhard (Bad Pirawarth), Wetter Eduard (Hohenau), Wildgatsch Martin (Altenmarkt), Wlcek Dominik (Großinzersdorf).
Wir gratulieren allen zu ihrer Ausdauer und zu ihrer Bereitschaft zur permanenten Bildung sowie zur bestandenen Facharbeiterprüfung und wünschen viel Freude und Erfolg bei der Arbeit im Wald.
Dr. Ferdinand Faber, Lehrgangsleiter
"Waldpädagogik im Gespräch"
UNESCO Auszeichnung
Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2005 bis 2014 zur Weltdekade 'Bildung für nachhaltige Entwicklung' ausgerufen. Die UNESCO als federführende UN-Organisation vergibt weltweit das internationale Logo der UN-Dekade, so geschehen auch kürzlich im NÖ Landhaus, wo gleich 19 österreichische Projekte als UN-Dekaden-Projekte anerkannt wurden. Eines dieser ausgezeichneten Projekte wurde auch von der Forstabteilung der Landwirtschaftskammer Niederösterreich mitgetragen – die Weiterbildungsveranstaltung „Waldpädagogik im Gespräch“.
Die seit 2006 jährlich stattfindende Veranstaltung ist ein Treffpunkt für WaldpädagogInnen, NaturpädagogInnen und Interessierte zu einem aktiven Austausch und zur persönlichen Weiterbildung im Bereich der Waldpädagogik. Sie beinhaltet einen thematischen Fachteil, einen interaktiven Teil mit den TeilnehmerInnen, ausreichend Raum und Zeit für informellen Austausch „Waldtratsch“ und ein facettenreiches Workshopangebot. Unter der Leitung von Katharina Bancalari plant „das Ideenteam“ die teilnehmerInnenorientierte Veranstaltung. Den Rahmen stellt die Landwirtschaftskammer NÖ/Forstabteilung zur Verfügung.
Das Waldkochbuch
Das Projekt "Waldkochbuch" wurde vom Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich und wald.zeit Österreich initiiert. Das Kochbuch enthält 65 Rezepte, die eines verbindet: mindestens eine Zutat in jedem Gericht stammt aus dem Wald. Die Rezepte entstammen aus mehr als 200 Einsendungen eines Rezeptwettbewerbs.
Das Waldkochbuch ist in Österreich unter www.avbuch.at bzw. in jedem Buchhandel erhältlich und kostet 14,90 €.
Franz Fischer ist neuer Obmann des NÖ Waldverbandes
Im Rahmen der elften Vollversammlung des NÖ Waldverbandes wurde Franz Fischer zum neuen Obmann gewählt. Josef Binder tritt nach langjähriger verdienter Amtszeit zurück und übergibt einen gut bestellten Hof. Präsentiert wurde auch der in Österreich einzigartige Exkursionsführer für den Kleinwald. Informative Vorträge über den Wald als Kohlenstoffspeicher und den Holzmarkt rundeten das Programm ab.
Ein großes Danke an Josef Binder und herzlich Willkommen Franz Fischer
Elf Jahre, seit der Gründung des Waldverbandes führte Josef Binder sehr erfolgreich das Flaggschiff der niederösterreichischen Forstwirte, gemeinsam mit den Obmännern der 66 Waldwirtschaftsgemeinschaften. Bei der letzten Vollversammlung hat er sein Amt an seinen bisherigen Obmannstellvertreter Franz Fischer weitergegeben. Fischer wurde einstimmig gewählt und lenkt nun die Geschicke des Verbandes, der von 2.784 Mitgliedern bei der Gründung im Jahr 2000 mittlerweile auf 6.673 angewachsen ist. Rund 244.000 Hektar Wald sind damit im Waldverband organisiert. Präsident Hermann Schultes dankte Binder für sein großes Engagement für den Waldverband und die gute Zusammenarbeit mit den Waldwirtschaftsgemeinschaften und gratulierte Fischer zur Obmannwahl.
Erneuerbare Energie aus Biomasse ist Zukunftsmarkt
Die Energiebilanz der Statistik Austria zeigt deutlich, dass Erneuerbare Energie als einziger Bereich in den letzten Jahren gewachsen ist. Damit konnte Österreich seine europäische Spitzenposition, die im Vorjahr mit 72,7% fast drei Viertel der inländischen Energieerzeugung abgedeckt haben, noch weiter ausbauen. Erneuerbare haben bei der inländischen Erzeugung um 33,7% zugelegt. „Das ist auch auf die gute Arbeit der Waldverbände zurückzuführen. Durch die Holzmobilisierung aus dem Bauernwald ist hier vieles gelungen. Unser Wald ist Hoffnungsträger und wertvoller Ressourcenbringer für eine saubere Energie“, so Hermann Schultes.
Wald-Wikipedia für Niederösterreich – der Exkursionsführer für den Kleinwald
Von Holzbauten über Wegebau bis zur Christbaumproduktion. Und von der beispielhaften Durchforstung bis zur vielfältigen Naturverjüngung. Auch Spezialthemen wie Kommasierung, Standortskartierung und ein Geotendropfade werden behandelt. Mit zahlreichen Beispielflächen bietet der Exkursionsführer einen fundierten Überblick über den Wald und seine Bewirtschaftung in der Region. „Die Demonstrations- und Beispielsflächen der einzelnen Waldwirtschaftsgemeinschaften zeigen den hohen Bewirtschaftungsstandard des bäuerlichen Kleinwaldes in Niederösterreich. Mit diesem Exkursionsführer haben wir ein informatives und übersichtliches Nachschlagewerk für Exkursionsziele geschaffen. Wenn man ihn durchblättert erfüllt mich das mit großem Stolz auf unsere Waldbauern“, freut sich Josef Binder und übergibt zufrieden die Führung des NÖ Waldverbandes an den neuen Obmann Franz Fischer.
Franz Fischer – Forstwirt mit Leib und Seele
Land- und Forstwirtschaftsmeister Franz Fischer bewirtschaftet mit seiner Familie in Raabs an der Thaya einen Betrieb mit 22 Hektar Wald und 45 Hektar Acker. 50 Prozent seiner Arbeitszeit verbringt er im Wald. Als Waldpädagoge will er junge Menschen für den Wald begeistern.Er ist seit 1995 Obmann der Waldwirtschaftsgemeinschaft Raabs an der Thaya, die mittlerweile zwei Fernheizkraftwerke betreibt. Er ist überzeugt davon, dass man den Rohstoff Holz veredeln sollte, bevor man ihn verkauft, zum Beispiel Hackschnitzel als Wärme.
Weiße Fahne bei Forstwirtschaftsmeisterkurs
Bereits 100 Forstwirtschaftsmeister im Industrieviertel ausgebildet
Am 30. November 2011 fand die Abschlussprüfung der Forstwirtschaftsmeister statt, bei der alle 16 Kandidaten die kommissionelle Prüfung bestanden. „Das gute Prüfungsergebnis unterstreicht die optimale Vorbereitung und hohe Motivation der Forstmänner, die sich in den drei Ausbildungsjahren fundiertes Wissen in den Bereichen Mitarbeiterführung, Betriebs- und Unternehmensführung sowie in den Fachgebieten der Forstwirtschaft aneigneten“, betonte Kursleiter Oberförster Ing. Hermann Mayer. So bestanden zwei Kandidaten mit Auszeichnung und acht mit gutem Erfolg die Prüfung. Kursbester wurde Harald Fischer aus Trattenbach, der auch als 100ster Forstwirtschaftsmeister im Industrieviertel ausgezeichnet wurde. „In Niederösterreich gibt es derzeit über 300 Forstwirtschaftsmeister, was für eine fachgerechte Waldbewirtschaftung beste Voraussetzungen schafft“, erklärte LK-Forstdirektor Dipl.-Ing. Werner Löffler. Veranstaltet wurde der Forstwirtschaftsmeisterkurs in Zusammenarbeit mit der Forstabteilung der Landwirtschaftskammer sowie der Lehrlings- und Fachausbildungsstelle.
Wesentliche Teile der Ausbildung sind Führung einer mindestens einjährigen Buchhaltung und die Verfassung einer Hausarbeit, bei der der eigene Betrieb unter betriebswirtschaftlichen Kriterien analysiert wird. Aufgrund der großen Nachfrage werden in den letzten Jahren vermehrt Meisterkurse an der LFS Warth abgehalten.
Information und Anmeldung
Im November 2012 startet ein neuer Forstwirtschaftsmeisterkurs an der LFS Warth. Einen Informationsabend gibt es am Montag, den 10. September 2012 dazu, um Voranmeldungen wird gebeten: Kursleiter Ing. Hermann Mayer oder im Sekretariat: Telefon: 02629/2222-0 oder per E-Mail: hermann.mayer@lfs-warth.ac.at.
Bildtext: FW-Meister-PA-11
Kursleiter Oberförster Ing. Hermann Mayer (vorne links) mit den neuen Forstwirtschaftsmeistern und dem Prüferteam.
Energie-Landesrat Pernkopf eröffnet Christbaum-Saison mit NÖ Christbaumbauern
Heimische Christbäume: Echte Handarbeit, Umweltschutz und nachhaltige Produktion
NÖ Bauern produzieren fast die Hälfte der Christbäume aus Österreich

St. Pölten/Rodingersdorf (Bez. Horn/NÖ) – Gemeinsam mit der ARGE NÖ Christbaumproduzenten eröffnete Energie-Landesrat Stephan Pernkopf am 24. November die Saison für heimische Christbäume. Bis zum Heiligen Abend werden die Bauern 2,2 Mio. Christbäume verkaufen, allein aus NÖ wird fast eine Mio. Bäume kommen. Wer der Region und der Umwelt etwas Gutes tun will, sollte auf die Herkunft der Bäume achten. Nur ein heimischer Baum sorgt für gesunde Luft, kurze Transportwege und regionale Wertschöpfung.
Heimische Christbäume tun Klima gut
Auch wenn die Christbaumproduktion einen vergleichsweise kleinen Anteil an der Landwirtschaft habe, so würden die Christbaumbauern nicht nur einen großen Teil zum Weihnachtsfrieden beitragen. Pernkopf: „Sie tun auch dem Klima gut! 1ha Christbäume verbraucht im Wachstum während 10 Jahren an die 143 Tonnen Kohlendioxid und produziert im selben Zeitraum bis zu 105 Tonnen Sauerstoff. Nicht zuletzt schonen kurze Transportwege der heimischen Christbäume die Umwelt. Ein heimischer Christbaum legt im Durchschnitt 40km vom Feld zum Verkaufsstand zurück. Ein Baum aus Nordeuropa hingegen über 1000km“. Pernkopf empfiehlt, die Weihnachtsbäume richtig zu entsorgen. Denn nach den Feiertagen seien sie wertvolle Bio-Energieträger.
Herkunftsschleife garantiert Baum vom Bauern
Raith betonte, dass der Christbaum zwar ein echtes Naturprodukt sei, aber erst dank der intensiven Handarbeit der Bauern zum perfekten Christbaum werden würde. „Wer Wert auf einen wirklich schönen Christbaum legt, die Arbeit von uns Bauern schätzt und der Umwelt etwas Gutes tun will, sollte auf die Herkunftsschleife der Bauern achten!“, empfiehlt Raith. Erkennbar seien die Weihnachtsbäume direkt vom Bauern an den Herkunftsschleifen. „Das Gütesiegel der ARGE NÖ Christbaumproduzenten garantiert beste Qualität direkt vom Bauern. Es wird streng kontrolliert. Nur Bäume, die halten, was das Logo verspricht, dürfen es tragen. Wird es falsch verwendet, gibt’s Sanktionen“.
Nachhaltige Produktion sichert Zukunft
In Österreich gibt es etwa 1000 Christbaumbauern, die auf kleinen landwirtschaftlichen Flächen zwei Mio. Weihnachtsbäume produzieren. Fast eine Mio. davon kommt aus NÖ, allein diese brächten eine Wertschöpfung von 20 Mio. Euro und sorgen für Arbeitsplätze in Gebieten, wo es sonst nicht so viel Arbeit gäbe, betont Schuster. „Für unsere Bauern sind die Christbäume eine wichtige Lebensgrundlage. Daher sind wir in Österreich auch kaum vom europaweiten Christbaummangel betroffen. Die Bauern schaffen es, weder zu viel noch zu wenig Christbäume zu produzieren“. Das sei kein leichtes Unterfangen wenn man bedenke, dass ein zwei Meter großer Christbaum 14 Jahre alt ist. Um die zukünftige Produktion zu sichern und noch unabhängiger vom Markt zu werden, betreibe die ARGE intensive Qualitätssicherung. Schuster: „Wir investieren in Christbaumsamen-Forschung, Herkunftstest und helfen bei der naturnahen Produktion von Weihnachtsbäumen“.
Zahlen zu Christbäumen in Österreich
_76% der Ö Haushalte haben einen Christbaum
_Knapp 90% der Christbäume sind aus heimischer Produktion (2 Mio. Stk.)
_1 Mio. der heimischen Christbäume stammt aus Niederösterreich
_Wertschöpfung 1 Million heimischer Christbäume für die Region: Euro 20 Millionen
_Fläche, die die Mitglieder der ARGE NÖ Christbaumproduzenten bewirtschaften: 850 Hektar
_durchschnittliche Größe einer Christbaumkultur: unter 1 Hektar
_durchschnittliche Christbaumfläche eines Produktionsbetriebs: 4 Hektar
_durchschnittlicher Weg eines heimischen Christbaums vom Feld zum Verkaufsstand: 40km
_Nordmannstanne ist der Lieblingsbaum der Österreicher (über 65%)
Christbaum-Verkaufsbeginn der Produzenten
Ab Hof: Anfang Dezember
Im Wiener Stadtgebiet: ab 12. Dezember
Im St. Pöltener Stadtgebiet: ab 12. Dezember
www.facebook.com/christbaumbauern
Rückfragen und Fotos:
Verena Brandtner
PR ARGE NÖ Christbaum- und Schmuckreisigproduzenten
0676/5925402
verena.brandtner@wortart.at
Information zur Anpassung des FHP Kooperationsbeitrages auf 0,30 Euro pro Festmeter Sägerundholz ab 1.1.2012
Ab 1.1.2012 wird der FHP Kooperationsbeitrag angepasst, mehr Infos finden Sie in der Presseaussendung.


